Ca. 57 Millionen Euro soll die Bande erschlichen haben, denen es durch eine gut organisierte Reklame per Telefon gelungen war, zahlreiche Geldanleger davon zu überzeugen, dass mit absolut sicheren Investionsgeschäften weitaus höhere Renditen zu erzielen seien als mit den üblichen Produkten auf dem Markt. Für Ihre Gutgläubigkeit haben die Anleger aber letzlich einen hohen Preis bezahlen müssen, denn alle Finanzkonzepte, die Ihnen verkauft worden sind, waren letzlich inexistent und dienten nur dazu, die Taschen der Betrüger zu füllen. Der spanischen Polizei gelang es in Zusammenarbeit auch mit u.a. englischen Kollegen insgesamt 17 Personen in Palma de Mallorca und in Santa Ponca festzunehmen. Fünf Wohnungen und das eigentliche Geschäftslokal wurden durchsucht, 23 Computer beschlagnahmt und zahlreiche Bankkonten gepfändet. Unklar bleibt allerdings, ob auch nur noch ein Bruchteil des Geldes letztlich wieder erlangt werden kann.