Mit Dekret vom 27.2.2015 wurde die erst vor einigen Jahren eingeführte Gerichtsgebühr zum 1.3.2015 wieder aufgehoben, soweit Privatpersonen betroffen sind. Firmen hingegen haben die Gebühr weiterhin z.B. bei Erhebung einer Klage oder der Einreichung von Rechtsmitteln zu entrichten. Dieser Schritt bedeutet eine deutliche Verbesserung des Zugangs zur Justiz für Privatleute, berücksichtigt man, dass die Gebühr für eine Berufung in Zivilsachen unabhängig vom Streitwert schon 800,- Euro ausmachte und dann hohe Streitwerte noch zu einer Erhöhung führten. Viele Personen konnten sich deshalb schon eine Klage oder gar ein Rechtsmittel nicht mehr leisten.