Sogar der Präsident des Landgerichtes Alicante hat nun in der Presse gewarnt: Immer mehr Menschen präsentieren sich als Rechtsberater oder Anwalt, ohne dafür überhaupt auch nur die Qualifikation zu besitzen. Dies ist ein landesweites Problem und nicht auf die Region Alicante beschränkt. Eine der Ursachen dafür sind Liberalisierungsvorschriften, eine andere die fehlende Kontrolle der Berufskammern.

Weder eine mehr oder weniger gut gemachte Website, noch die Fotos von zufrieden aussehenden Menschen darauf gibt dem Bürger eine Sicherheit über die Qualifikation und die Güte der angebotenen Dienste. Man sollte vorher recherchieren und Meinungen suchen oder Bewertungen, also so vorgehen, wie  heutzutage auch bei der Frage nach einer Hotelbuchung per Internet: was sagen andere darüber, gibt es Bewertungen, gibt es Nachweise für eine Tätigkeit vor Gerichten, einer Einschreibung als Anwalt? Ist der Anwalt beim Konsulat oder der Handelskammer bekannt oder bei Rechtsschutzversicherungen?

Und wenn man nach Bewertungen durch frühere Kunden schaut, sollte man Folgendes berücksichtigen: Dem Anwalt ist eine solche Eigenwerbung nach dem Statut der Anwaltschaft untersagt. Wenn also ein Anwalt auf der eigenen Seite seine Lesitungen oder Erfolge rühmt oder Bewertungen von (angeblichen) Kunden ablichtet, spricht das nicht für, sondern entschieden GEGEN ihn.

Externe Bewertungen gibt es aber durchaus auch bei Anwälten, nicht nur bei Hotels oder Ferienunterkünften.  Unsere Kanzlei ist beispielsweise bei www.anwalt.de gelistet und wurde dort auch schon oft und positiv bewertet. Unterrichten Sie sich also rechtzeitig und umfänglich. Dies ist heute notwendiger denn je.