Das erstinstanzliche Gericht Nummer 2 aus San Bartolome de Tirajana hat antragsgemäß einen Vertrag über Teilzeitnutzungsrechte bei Anfi de Mar aus dem Jahre 2014 für nichtig erklärt und den deutschen Nutzern eine weitgehende Rückerstattung ihrer Kaufpreise zuerkannt, im konkreten Fall mehr als 102.000,- Euro. Außerdem wurde die Widerklage der Anfi Firmen zurückgewiesen, die darauf gerichtet war, im Falle eines Erfolgs der Klage dann ihrerseits bis zu 137.674,- Euro als Nutzungsentschädigung seit 1998 zu bekommen, denn seit diesem Zeitpunkt waren die Mandanten Kunden bei Anfi, wo sie  immer wieder zu Aufstockungsverträgen überredet worden waren, letztmalig dann 2014.

Das Urteil vom 27.3.2018 ist noch nicht rechtskräftig, aber es bestätigt die Linie der Rechtsprechnung über die Nichtigkeit der meisten, nach dem 5. Januar 1999 geschlossenen Verträge.

In einem weiteren Beitrag werden die letzten größeren Klagen der Kanzlei gegen Anfi resümiert.