Mit dem erfolgreichen Urteil vom 27.3.2018 sind es nun ein Dutzend Urteile, die von der Kanzlei Schomerus innerhalb weniger Monate für deutsche Mandanten gegen Anfi Beach Firmen errungen wurden, vor den verschiedensten Kammern der zuständigen Gerichte von San Bartolomé de Tirajana/Gran Canarias:

Im März 2017 gewährte uns das Gericht Nr. 5 einen Betrag von 37.316,21 Euro wegen der Nichtigkeit des Vertrages aus dem Jahre 2002.

Im Urteil vom 28.4.2017 des Gerichtes Nr. 4 wurde ein Vertrag des Jahres 2001 für nichtig erklärt und Anfi zur Rückerstattung von 14.316,- Euro verurteilt.

Ebenfalls am 28.4.2017 wurde Anfi vom gleichen Gericht zu einer Rückzahlung von 16.000,- verurteilt, hier wegen der Nichtigkeit eines Vertrages des Jahres 2002.

Das Gericht Nr. 5 erklärte am 5.6.2017 einen Vertrag des Jahres 2006 für nichtig. Von den geforderten mehr als 33.000,- Euro wurde allerdings nur ein kleiner Betrag gewährt. Das Urteil wurde daher angefochten.

Das Urteil vom 13.10.2017 des Gerichtes Nr. 4 bestätigte die Nichtigkeit eines Vertrages des Jahres 2006 und verurteilte drei Anfi Firmen gesamtschuldnerisch zur Rückzahlung von 23.950,- Euro.

Am 19.12.2017 erklärte das Gericht Nr.3 einen Vertrag des Jahres des Jahres 2008 für nichtig und verurteilte zur Rückzahlung von 65.430,- Euro.

Am 8.2.2018 war es das Gericht Nr.1, das einen Vertrag des Jahres 2006 für nichtig erklärte. Die Kaufsumme war allerdings nie voll gezahlt worden, so dass auch die Rückzahlungssumme gering ist. Anfi hatte aber versucht, diese ganz einzubehalten. Deswegen war auch dies Urteil wichtig.

Das Gericht Nr. 4 urteilte am 9.2.2018 über einen Vertrag des Jahres 1999, den es für nichtig erklärte. Die ausgeurteilte Summe von 24.381,- lag unter der Ausgangsforderung und auch hier muß das Berufungsurteil abgewartet werden.

Am 19.2.2018 erklärte das Gericht Nr.4 dann einen Vertrag von 2013 für nichtig und verurteilte die Gegenseite zu einer Rückzahlung von 18.254,- Euro.

Am 7.3.2018 wurde – erneut durch das Gericht Nr. 4 – ein Vertrag aus 2002 für nichtig erklärt und den Klägern ein Betrag von 37.838,12 Euro zugesprochen.

Die Berufungsentscheidung in diesen und anderen Fällen ist abzuwarten, aber die Tendenz ist klar ersichtlich: Endlich gibt es wieder Hoffnung für Hunderttausende, die seit vielen Jahren in Verträgen dieser Art gefangen sind.

Und in vielen Fällen begann es mit einem scheinbar harmlosen Losgewinn am Strand und einer Taxifahrt zur Hotelanlage. …

Auch darüber wird noch zu berichten sein.