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Spanische Gerichtsgebühr aufgehoben

Mit Dekret vom 27.2.2015 wurde die erst vor einigen Jahren eingeführte Gerichtsgebühr zum 1.3.2015 wieder aufgehoben, soweit Privatpersonen betroffen sind. Firmen hingegen haben die Gebühr weiterhin z.B. bei Erhebung einer Klage oder der Einreichung von Rechtsmitteln zu entrichten. Dieser Schritt bedeutet eine deutliche Verbesserung des Zugangs zur Justiz für Privatleute, berücksichtigt man, dass die Gebühr für eine Berufung in Zivilsachen unabhängig vom Streitwert schon 800,- Euro ausmachte und dann hohe Streitwerte noch zu einer Erhöhung führten. Viele Personen konnten sich deshalb schon eine Klage oder gar ein Rechtsmittel nicht mehr leisten.

Reclaim your taxation of inheritance in Spain

The European Court of Justice ruled on 3th of September 2014 against the Spainsh Government in a case that gives nonresidents the possibility to reclaim inheritance tax they paid.  While Spain’s regional governments (comunidades) reduced or even eliminated the inheritance tax rate locally for those who lived in Spain, they collected the tax without any reduction in the case of people living mostly outside Spain.

The European Court held that this is a very serious discrimination and in breach of Euroopean Legislation.

Now we are able to reclaim the tax paid in the last 4 years for all the European nonresidents and even for the cases before it would be possible to reclaim the amounts directly from the Spanish government.

Contact our office for more information .. we have already started the first proceedings.

Nichtigkeit des spanischen Erbrechts – Rückforderung von Erbschaftssteuer

Der Europäische Gerichtshof hat uns und vielen andere, die wir schon lange die Ungerechtigkeiten des spanischen Steuersystems gerügt haben, nun bestätigt: Die nicht dauerhaft in Spanien lebenden Ausländer werden bei der Berechnung der Erbschaftssteuer unrechtmäßig benachteiligt.

Während die dauerhaft in Spanien lebenden Erben, vorwiegend also die Spanier selbst natürlich, durch Sonderregelungen der einzelnen Gebietskörperschaften (comunidades) bis zur Höhe von 99% von den Steuern befreit werden, galt dies nicht für diejenigen Erben, die meist außerhalb von Spanien leben, also vor allem im sonstigen europäischen Ausland.

Das bedeutet eine klare Benachteiligung, die nicht rechtens ist.

Diese Urteil des EUGH vom 3.9.2014 ist von allerhöchster Bedeutung, denn es erlaubt, nun Rückforderungen gegen den spanischen Staat zu stellen. Dies gilt in erster Hinsicht für all diejenigen, die in den letzten 4 Jahren Erbschaftssteuern in Spanien gezahlt haben, weil beispielsweise Vater oder Mutter verstorben sind und Teil der Erbschaft ein Haus oder eine Wohnung in Spanien war. Es ist aber erweiterbar im Grundsatz auch auf frühere Fälle: Bei ihnen kann der spanische Staat direkt in Anspruch genommen werden, denn er hat wissentlich gegen europäischen Recht verstoßen und ist dafür haftbar (Amtshaftung).

Unsere Kanzlei bereitet die ersten Rückforderungsansprüche vor. Wegen Details zur Vertretung auch IHRER Rechte bitten wir um Kontaktaufnahme.

Beweisfotos sind erlaubt

In einer wichtigen Entscheidung vom 12.3.2014 hat der Tribunal Supremo bestätigt, dass selbst angefertigte oder von einem Detektiv gelieferte Fotographien auch dann zu Beweiszwecken genutzt weren können, wenn sie ohne Einwilligung der betroffenen Person angefertigt worden sind.

Im konkreten Fall konnte damit bewiesen werden, dass die Person sich ganz normal auf der Straße bewegte und daher keineswegs, wie von ihr zuvor behauptet, nicht in der Läge wäre, auch zu einem Gerichtstermin zu erscheinen. Wenn die Fotos im täglichen Straßenverkehr – also nicht in der geschützten Privatsspäre des eigenen Lebensbereiches – „geschossen“ werden und wie hier einem konkreten Beweiszweck dienen, muß der Schutz des Rechtes am eigenen Bild zurücktreten.

Anwaltliche Hilfe in Spanien bei Lotterie- und Erbschaftsbetrug

Die spanische Polizei leistet eine fantastische Arbeit bei der Aufdeckung ganzer Betrugsserien, die hier als „nigerianische Briefe“ bekannt geworden sind und Hunderte von Personen sind bereits verhaftet worden.

Die Opfer aber bleiben meist ohne eine Benachrichtigung und es kann Jahre dauern, bis sie endlich einmal Nachricht erhalten – wenn überhaupt, denn viele der Rechshilfegesuche spanischer Gerichte bleiben wegen der hohen Kosten einer Übersetzung leigen, werden vergessen, an falsche Adressen übersendet oder in falsche Länder.

Wissen Sie, ob die Täter, die bei Ihnen tätig waren, gefaßt worden sind? Ob Geld beschlagnahmt worden ist? Ob Sie Aussicht darauf haben, zumindest ein Teil des Geldes, um das Sie betrogen worden sind, wieder zu erhalten?

Schildern Sie uns Ihren Fall – als spezialisierte Kanzlei können wir Sie überall in Spanien vor Gericht vertreten, wo auch immer die gerichtlichen Untersuchungen laufen, können Anträge für Sie stellen und Sie zum Stand informieren. Mit einem geringen  Festhonorar und dem Rest abhängig vom Erfolg werden wir für Sie kämpfen.

Lawyer in Spain – speciality international frauds

Lottery and inheritance frauds are coming from Spain and Spanish police was able to arrest more than 900 persons – there is no reason not to fight for your money.

news.bbc.co.uk/2/hi/7353003.stm

17/4/2008 – Spanish police have arrested 87 Nigerians suspected of defrauding at least 1,500 people in a postal and internet lottery scam. The arrests were …

www.expatica.com › HomeNewsBelgian NewsTraducir esta página

19/3/2009 – MadridSpanish police have arrested 23 people, mainly Nigerians, who are suspected of running an email and letter scam that is thought to …

www.romancescam.com/forum/viewtopic.php?f…

6/6/2010 – 4 entradas – ‎4 autores

today the spanish police has arrested 200 hundred nigerians that they … The thymus ‚Nigerian letters‘ or how to win the lottery without having …

www.gistmania.com/talk/topic,117181.0.html

7/7/2012 – Topic: Spain arrests Nigerian scam artists … a million euros in a year by convincing them they had won a lottery jackpot.

Do you know if in your case the fraudster were arrested? If there is a chance of reclaim your money? In spite of the fantastic work of Spanish police most of the victims are not informed about the legal situation of their case.

Contact us – we are able to defend your case all over Spain

Festakt in der Anwaltskammer Alicante

Festakt in der Anwaltskammer Alicante anläßlich eines Vortrags zur situation der Europäischen Gemeinschaft. Dr. Schomerus (im hellen Anzug) hält zusammen mit dem Dekan der Anwaltskammer (daneben, in der Mitte hinter der Flagge) die Fahne der Europäischen Gemeinschaft.

Endlich- die spanische Polizei schlägt zu

Neuigkeiten: Die Firmen Resalegc Marketing/Reclaimgc haben aufgrund des Gesetzes 2/1984 folgende Veröffentlichung erbeten:
„Wir wollen allen Leseren der web www.schomerus.net versichern, dass niemand des Büros von Resalegc Marketing/Reclimgs festgenommen worden ist, eingesperrt wurde oder irgendeines Delikts angeklagt wurde und unser Büro ist offen und funktioniert mit Normalität. Unsere Tätigkeit besteht in der Beratung der Inhaber von turnusmäßigen Rechte (timeshare).
Die Veröffentlichung, die in dieser Web am 23. Juli erschienen ist und sich auf Reclaimgc bezieht, stützt sich auf inexakte Informationen“.

ENDLICH – die spanische Polizei schlägt zu

Gestern, am 22.7.2013, wurden in einer groß angelegten und seit langem geplanten Polizeiaktion auf Gran Canarias die Verantwortlichen und Mitarbeiter zahlreicher Firmen festgenommen, die seit Jahren gezielt Verbraucher aus ganz Europa betrogen haben, teile im Wege unerfüllter Wiederverkaufsversprechen von Timeshare Wochen, teils durch den Verkauf von Ferienclub anteilen und schließlich – besonders perfide – mit der Ankündigung, alle Klagen und Beschwerden der Verbruahcer gegen andere Firmen erfolgreich umsetzen zu können.

Dies war vor allem die Vorgehensweise der Firmen ReclaimGC und Resalege Marketing, deren Verantwortliche festgenommen worden sind, aber angeschlossen waren auch Firmen und Produkte wie Voyager Travel, Timeshare Refund Network, Lifestyle Holidays, Daz International Marketing, Wunschurlaub oder Canarian Legal Alliance.

Die offiziellen Verlautbarungen sind noch sehr vage und enthüllt wurde in der Presse nur die Verhaftung von derzeit 58 Personen in der größten Polizeiaktion der vergangenen Jahre gegen das organisierte Verbrechen im Bereich der Ferienwohnrechte/timeshare. Aus insider-Quellen aber kann man hinzufügen, dass im ersten Schlag zumindest drei verschiedene Geschäftslokale durchsucht wurden und sich unter den Verhafteten wohl auch Eugen Kaiser, Paula Beatson und Kieron Day befinden, alles keine unbeschriebenen Blätter in der Geschichte des spanischen timeshare-Sumpfs.

Nach eigenen Schätzungen mag es zwischen 2.000 und 10.000 Geschädigte geben in ganz Europa, von denen viele bereits von unserer Kanzlei vertreten werden. Insofern soll diese Nachricht verbunden sein mit dem Aufruf, sich für die Einschreibung in das nun folgende Gerichtsverfahren als Geschädigte vertreten zu lassen, um dort die Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

Neues von CASH-BACK

Nach dem Vorwurf, die CashBack Konten um sehr viel Geld erleichert zu haben, hatte sich der ehemalige Geschäftsführer Anthony „Tony“ Larvin nach Großbritannien abgesetzt. Ein Auslieferungsersuchen des spanischen Untersuchungsgerichtes in Fuengirola ist nun aber zunächst vom dortigen Gericht zurückgewiesen worden, vor allem wegen Formfehlern. Dadurch in seiner Position gestärkt gab Larvin der Hull Daily Mail zu Weihnachten 2012 an, einen achtstelligen Betrag in den Sportclub „Hull KR“ investieren zu wollen. Sollte dies also die Endstation sein für die Einlagen vieler Timeshare Besitzer? Die Zeitung zitiert ihn am Weihnachtstag wie folgt:“ Larvin says he has spent the past four years trying to clean his name through Spanish courts having been wrongley accused and insists the matter is now fully behind him“ . Ob die Sache nun wirklich hinter ihm liegt oder noch vor ihm, muss abgewartet werden. Der Antrag auf Nachbesserung des Auslieferungsbegehrens wurde auf jeden Fall schon bei Gericht präsentiert.

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